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Trix T22346 Elektrolok BR 182 560-3 TXLogistik DC Digital Sound H0

Artikel-Nr.:  Trix-T22346
Elektrolok BR 182 560-3 TXLogistik Digital Sound - Bild 1
ehemaliger UVP:2)
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Hersteller: Trix
Trix
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Vorbild:
Mehrsystem-Elektrolokomotive 91 80 6182 560-3 der Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) vermietet an TX Logistik (TXL), Baujahr ab 2000.
 
Modell:
Mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb. 4 Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und zwei rote Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED). Führerstände mit Inneneinrichtung. Angesetzte Griffstangen aus Metall. Länge über Puffer 22,5 cm.
Highlight:
Besonders gestaltete Umverpackung. Beide Lokseiten unterschiedlich bedruckt. Echtheitszertifikat.
 
Limitierte, einmalige Serie.
 
182 560 in Sonderlackierung „25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung“ Im Sommer 2000 verweigerten die ÖBB der DB-Baureihe 152 generell die Zulassung. Die DB AG reagierte sehr schnell und bestellte bei Siemens 25 Zweisystemloks weitgehend bauartgleich mit der ÖBB-Baureihe 1116 „Taurus“ (Stier), welche als Weiterentwicklung der 152 gelten kann. Die Auslieferung der neuen DB-Baureihe 182 begann im Juli 2001 und war schon im Dezember 2001 abgeschlossen. Ihre elektrischen Hauptbauteile, die Einzelradsatzregelung mit vier Pulswechselrichtern, die drei parallel geschalteten Vierquadrantensteller für die beiden Gleichstromzwischenkreise sowie Steuerung und Bedienung entsprechen weitgehend der Baureihe 152. Wesentliche Unterschiede sind in der Frontgestaltung sowie in der Bauart der Drehgestelle zu finden. Die markante gerundete Kopfform mit der glasfaserverstärkten Haube aus Kunststoff vermittelt ein aerodynamisches Bild. Das neue Drehgestell ist hochgeschwindigkeitstauglich und wurde erstmals im spanischen EuroSprinter angewendet. Sein Kernstück ist der sogenannte Hochleistungsantrieb mit getrennter Bremswelle (HAB), der im Prinzip einem Hohlwellenantrieb mit Gummi-Kardangelenken entspricht. In der Siemensnomenklatur werden die Zweisystemloks als „ES 64 U2“ bezeichnet. Diese Maschinen kommen nicht nur bei DB und ÖBB, sondern auch bei diversen „staatlichen“ und privaten Verkehrsunternehmen zum Einsatz. Davon besteht ein nicht unerheblicher Teil aus Leihloks, welche vielfach von der MRCE-Dispolok GmbH (vormals Siemens-Dispolok) gestellt werden und zwischenzeitlich zumeist in einem unscheinbaren schwarzen Farbkleid lackiert sind. Aus diesem Pool wurde im April 2015 die ES 64 U2-060 (182 560) ausgewählt, um mit attraktiven Klebefolien an „25 Jahre Deutscher Wiedervereinigung“ zu erinnern. Ihre Stirnseiten zieren den markanten Spruch der Leipziger Montagsdemos „Wir sind ein Volk“. Zusätzlich feiert die eine Fahrzeugseite „25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung“, während die andere Seite an den „Tag des Mauerfalls“ in Berlin erinnert. Eingesetzt wird die MRCE-Lok von der TX Logistik.
Spurweite
Spur H0 16,5mm
Produktart
Elektrolokomotive
Technik & Modellinformationen
Kupplungen NEM 362 Kupplungsaufnahme, KKK, Bügelkupplungen
Licht 3-Licht Spitzensignal & 2 Schlusslichter, mit Fahrtrichtung wechselnd
Oberleitungsbetrieb ja
Material & Ausführung Fahrgestell und Aufbau der Lok aus Metall
Digital & Sound
Digital Sound ab Werk
Epoche
Epoche VI
Die wechselvolle Geschichte von Trix spiegelt auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte in Deutschland wider. Zusammenschlüsse und Übernahmen brachten immer wieder neue Besitzverhältnisse und Produktschwerpunkte. Dennoch kamen aus dem Hause Trix Entwicklungen, die zu den Meilensteinen der Modelleisenbahn zählten.
Ursprung war die 1838 gegründete Firma J. Hafner, danach die Vereinigten Spielwarenfabriken Andreas Förtner und J. Hafners Nachf. AG, die anfangs Zinnfiguren und dann auch Blechspielwaren produzierte. Zu den späteren Besitzern gehörte unter anderem Stephan Bing, der 1928 das Wissen für die Modelleisenbahn einbrachte.
Nach ersten antriebslosen Rollmodellen im Maßstab 1:180 kam 1964 Minitrix auf den Markt, die elektrische Modellbahn für die Spur N. Im gleichen Jahr erschien auch Trix International, das Zweileiter-Gleichstromsystem nach NEM. Die Trix Express-Modelle wurden nun parallel auch für International angeboten. Schon 1973 kam mit Trix e.m.s. die elektronische Mehrzugsteuerung. Trix e.m.s. verdoppelte die Möglichkeiten, Züge individuell zu steuern - beispielsweise konnten bei Trix Express mit Oberleitung sechs Lokomotiven unabhängig voneinander fahren.
1983 begann mit Selectrix das digitale Zeitalter. Die Vielzugsteuerung mit Mikroprozessor-Elektronik ist normkompatibel und läßt sich auch für andere Spurweiten und Marken einsetzen. Selectrix löste schließlich das e.m.s.-System ab.
Die Odyssee der Eigentumsverhältnisse fand ihr gutes Ende, als Trix 1997 von Märklin übernommen und Tochtergesellschaft der Märklin Holding wurde. Der Zusammenschluss der beiden Traditionshersteller verspricht eine kontinuierliche weitere Entwicklung, bei der Trix alle Vorteile und Kompetenz für Gleichstrombahnen in N und H0 umsetzen kann.
Das aktuelle Sortiment umfasst die Produktmarken Minitrix, Trix H0 (ehemals International), Express und Selectrix. Bereits seit 1978 kooperiert Trix mit Märklin bei Projekten wie zum Beispiel dem König-Ludwig-Zug und dem Kaiserzug Wilhelm II.
Gewiefte Modellbahner erkennen ein Trix-Modell, ohne auf die Marke zu schauen. "Typisch Trix" heißt es dann, was in der Regel als Kompliment gemeint ist. Tatsächlich hat die Marke ein Image, das für N und H0 gleichermaßen gilt und sich durch Epochentreue, liebevolle Detaillierung und lupenreine Bedruckungen auszeichnet.
Als Nürnberger Unternehmen haben wir uns besonders der barocken Pracht der Länderbahnen, speziell derjenigen Bayerns, angenommen. Dabei beschränken wir uns nicht etwa auf einige Parademodelle. Wer seine Anlage einer bestimmten Zeit widmet, kann komplette Reise- und Güterzüge epochengetreu zusammenstellen. Vom Glaskasten bis zur eleganten S 2/5 stehen geeignete Lokomotiven zur Auswahl.