Märklin 88545 Elektrolok BR 103.1 DB ZNeu

Artikel-Nr.:  Marklin-88545
Elektrolok BR 103.1 DB - Bild 1
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  • Beschreibung
Hersteller
Märklin
Produktart
Elektrolokomotive
Technik & Modellinformationen
Spurweite Spur Z
Stromversorgung Gleichstrom DC
Motor ja
Licht 3-Licht Spitzensignal & 2 Schlusslichter, mit Fahrtrichtung wechselnd
Länge (mm) 88
Maßstab 1:220
Altershinweis nicht geeignet unter 14 Jahren
Land
Deutschland DB
Epoche
Epoche IV

Modell: Spur Z. Modell erstmalig mit Lokaufbau in metallgefülltem Kunststoff. Feine und aufwendige Farbgebung und Beschriftung. Ausgerüstet mit Glockenankermotor, warmweiße LED-Spitzenbeleuchtung mit der Fahrtrichtung wechselnd. Oberlichter des Maschinenraums mit Fenstereinsätzen und Beleuchtung des Maschinenraums. Beide Drehgestelle angetrieben. Unsichtbar angebrachter Umschalter für den funktionierenden Oberleitungsbetrieb. Länge über Puffer 88 mm.

Vorbild: Elektrolokomotive Baureihe 103.1 der Deutschen Bundesbahn (DB) in orientrot mit graubrauner Lüfterumrandung im Zustand der Epoche IV um 1992. Die Baureihe 103.1Anfang der 1960er Jahre entschloss sich die DB den wachsenden Reisezugverkehr mit der Entwicklung einer leistungsfähigen Maschine auszubauen. Ende 1962 wurden vier Probelokomotiven der neuen Baureihe E 03 bei Henschel (mech. Teil) und Siemens-Schuckert (elektr. Teil) in Auftrag gegeben, die noch rechtzeitig zur Internationalen Verkehrsausstellung 1965 in München fertiggestellt werden konnten.Für den ab 1971 geplanten InterCity-Verkehr (IC 71) wurde ab 1969 die Serienproduktion der Baureihe 103 aufgenommen, aber mit einem neuen Lastenheft: Die Anhängelasten von TEE- und IC-Zügen mit 200 km/h stiegen von 300 auf 480 t und 800 t schwere D-Züge sollten noch mit 160 km/h befördert werden können. Bei den 145 Serienloks – nun als Baureihe 103.1 bezeichnet – orientierte sich der konstruktive Grundaufbau des Fahrzeugteils mit Brückenrahmen, Lokkasten aus fünf Segmenten und den dreiachsigen Drehgestellen an den Prototypen. Auch die gleiche Kopfform konnte von den Vorausloks übernommen werden. Äußerlich am auffälligsten zeigte sich die Verdopplung der Lufteintrittsöffnungen durch eine zweite, fünfteilige Reihe von Lüftergittern in der unteren Hälfte der Seitenwände, bedingt durch eine größere Kühlluftzufuhr aufgrund der Mehrleistung der Loks. Mit einem auf Höchstleistung getrimmten Haupttransformator (Traktions-Dauerleistung 6.250 kVA) und Leichtbau Leistungsmotoren des Typs WBM 368/17f mit einer Dauerleistung von 1.240 kW ergab sich eine satte Leistungserhöhung um 25,3 % gegenüber den Prototypen – insgesamt stolze 7.440 kW oder 10.116 PS.Die letzten dreißig Exemplare (103 216-245) erhielten einen um 700 mm verlängerten Rahmen mit vergrößerten Führerständen, um die vom Lokpersonal dringend geforderte Vergrößerung der beengten Führerräume umzusetzen. Zum Wohlbefinden trug ferner eine von der Außentemperatur unabhängig zu regelnde Zufuhr von warmer oder kalter Frischluft durch ein leistungsfähigeres Klimagerät bei.Nach ihrer Anlieferung in den Jahren 1970 bis 1974 übernahmen die 103.1 sofort die neuen IC-Züge sowie natürlich auch die prestigeträchtigen TEE, die nun zum Teil sogar in das neue IC-Netz integriert worden waren. Erst nach über dreißig Jahren Einsatz im schweren, hochwertigen Reisezugdienst mit höchsten Laufleistungen fuhren die Serienloks im Dezember 2002 ihre letzten Planleistungen. Für Reserve- und Sonderleistungen blieben einige Exemplare weiter im Bestand. Zwei Maschinen (103 113 und 245) stehen noch heute bei der DB AG im Werk München für Fernverkehrsdienste betriebsfähig zur Verfügung und erhalten regelmäßig ihren Auslauf.

Im Jahr 2009 feierte Märklin sein 150-jähriges Bestehen. Aus einem anfänglich recht breiten Spielwaren-Sortiment konzentrierte sich das Angebot im Laufe der Zeit jedoch auf die Herstellung von elektrischen Eisenbahnen in unterschiedlichen Spurweiten. Die hervoragende Qualität der Produkte ließ den Namen Märklin weltweit zum Synonym für die Modelleisenbahn werden. Auch heute noch ist der Werkstoff Metall wesentliches Element bei der Herstellung von Lokomotiven, die dadurch neben ihrer sprichwörtlichen Zuverlässigkeit und Leistungsstärke zusätzlich an Wertigkeit gewinnen.

Märklin H0: In dieser Spurweite im Maßstab 1:87 wird der überwiegende Teil der Märklin Produkte gefertigt. Durch die große Betriebssicherheit des Märklin H0-Dreileiter-Wechselstromsystems hat Märklin mit dazu beigetragen, diese Spurweite zur am weitesten verbreiteten weltweit werden zu lassen. Schon seit dem Jahr 2000 sind alle Märklin H0-Lokomotiven serienmäßig digital steuerbar.

Märklin Spur Z: Nicht nur bei beengten Platzverhältnissen entscheiden sich Modellbahner für die Spur Z im Maßstab 1:220. In Europa ist Märklin der einzige Großserienhersteller der Spur Z, die neben passionierten Anlagenbauern auch Sammler anspricht.

 
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