- Beschreibung
| Hersteller | |
| Busch | |
| Spurweite | |
| Spur H0 | |
| Produktart | |
| Straßenfahrzeuge | |
| Technik & Modellinformationen | |
| Maßstab | 1:87 |
| Material & Ausführung | Kunststoff Fertigmodell |
| Altershinweis | nicht geeignet unter 14 Jahren |
Vorbild: Seit über 60 Jahren rollt der Käfer auf allen Straßen der Welt. Seine Geschichte beginnt 1931, da hatte bereits das Konstruktionsbüro von Ferdinand Porsche eine stromlinienförmige Limousine entwickelt. Nachdem weder Zündapp noch NSU sich für eine Produktion entscheiden konnten, bekam Porsche den Auftrag, einen Volkswagen zu entwickeln. Mercedes wurde beauftragt, eine erste Probe-Serie von 30 Stück zu bauen. Erst viele Jahre später wurde bekannt, dass Porsche nicht der einzige geistige Vater des Käfers war, denn bereits 1925 beschäftigte sich schon Béla Barényi mit einem buckligen Auto mit im Heck installiertem, luftgekühltem Boxer-motor. Auch Hans Ledwinka konstruierte für die tschechischen Tatra-Werke einen ganz ähnlichen Prototypen – beide Urheberschaften wurden erst viele Jahre später anerkannt und mit hohen Entschädigungen von VW ausgeglichen.
Angesichts der positiven Bewertung des Käfers beschloss die damalige Regierung die Errichtung eines Volkswagen-Werkes und so geht der Ursprung der Stadt Wolfsburg tatsächlich auf den 1938 gegründeten Autohersteller VW zurück. Zunächst gab es in der eher landwirtschaftlich geprägten Gegend im Osten Niedersachsens nur ein paar kleinere Dörfer. Durch die Gründung des Werkes wuchs die Stadt – Stadt des KdF-Wagens (Kraft durch Freude) bei Fallersleben – bald auf 100. 000 Einwohner, und wer heute Wolfsburg hört, denkt automatisch an Volkswagen. Die wenigen Autos, die bis Kriegsende gebaut wurden, gingen jedoch nur an wenige Privilegierte und nicht an die breite Bevölkerung. Während des Krieges wurden ausschließlich Militärfahrzeuge gebaut. Nach dem Krieg war das nur wenige Kilometer von der sowjetischen Besatzungszone entfernte Werk zu 85 Prozent zerstört. Die englische Besatzung wusste nicht, was sie mit dem Projekt Volkswagen anfangen sollte. Daher besuchten zunächst im Herbst 1945 drei Ingenieure von Ford England das Werk in Wolfsburg und fuhren mit einem VW auf einer Straße übersät mit Schlaglöchern. Trotz des Lobes militärischer Landsleute, die den Volkswagen als wunderbares Fahrzeug rühmten, kamen sie dennoch zu einem negativen Urteil. Auch die Tests der Automobilindustrie an zwei Fahrzeugen, die Ende 1946 nach England gebracht wurden, fielen negativ aus. Am Ende bot man schließlich zu einem Symbolpreis von nur einem Dollar Henry Ford II. das Werk an. Doch auch dort lehnte der Konzernchef das Projekt ab, da es durch die britische Rootes-Group eine Negativbewertung erhielt mit den Worten das Projekt wäre keinen Heller wert!
So gründete man eine GmbH, die einer Treuhand-Gesellschaft gehörte, die wiederum anfangs der Besatzungsmacht unterstand. Später ging diese Treuhand-Gesellschaft in die neu gegründete Bundesrepublik Deutschland (West) über und gab die Aufsicht an das neue Bundesland Niedersachsen weiter. Schlussendlich suchte Ivan Hirst, Offizier der britischen Kontrollkommission und kommissarischer Leiter der Volkswagenwerke GmbH, einen technischen Leiter für das Werk, den er in Heinz Nordhoff fand. Obwohl anfangs eine Expertenkommission der Alliierten (nach gescheiterter Übergabe an Ford) dem Käfer keine wirtschaftliche Zukunft bescheinigt hatte, begann nach Übergabe an die Firma Heinz Nordhoff bereits 1945 das Montageband wieder zu laufen - anfänglich noch relativ langsam. Dieser Zustand sollte sich jedoch bald ändern. Nordhoff machte einen Erfolg aus dem Volkswagen, und in den folgenden Jahren gingen die Produktionszahlen unaufhörlich steil in die Höhe. So verließen Ende 1946 mehr als 10. 000 Autos das Werk.
Um dem Geschmack ausländischer Kunden entgegenzukommen, wurde neben dem Standard-Modell im Juli 1949 ein aufwändigeres Export-Modell vorgestellt. Das äußere Erscheinungsbild hob sich durch eine Hochglanzlackierung und reichhaltige Verchromungen von den Standard-Modellen ab. Ab März 1953 löste dann ein ovales Fenster ohne senkrechten Steg das Brezelfenster ab. Am 5. August 1955 rollte der einmillionste Käfer vom Band und stand symbolisch für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land. Das ursprünglich als Stigma gedachte Made in Germany wurde zum Qualitätssiegel, so wurde vor allem in den Vereinigten Staaten der Beetle ein Riesenerfolg.
Die Produktionsspitze wurde am 17. Februar 1972 erreicht. Mit 15. 007. 034 produzierten Fahrzeugen war der Käfer neuer Weltmeister und wurde damit zum erfolgreichsten Auto, vor dem bisherigen Rekordhalter Ford T. Im Januar 1978 lief der letzte Volkswagen-Käfer deutscher Fertigung in Emden/Osnabrück vom Band. Danach wurde die Käfer-Fertigung ausschließlich ins Ausland verlegt. 1985 endete der Import des Mexiko-Käfers nach Deutschland.
Busch GmbH & Co. KG, Heidelberger Straße 26, 68519 Viernheim, Deutschland, info@busch-model.com, www.busch-modell.de
Busch Modellbau
Busch Modellbau aus Viernheim in Deutschland gilt als einer der führenden Anbieter für Automodelle und Modellbahnzubehör. Entdecken Sie unser großes Produktangebot von Busch, von historischen bis hin zu modernen Häusern, Figuren und Fahrzeugen. Kreieren Sie Ihre individuelle Modellbahnlandschaft mit Modellen von Busch.
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Busch – eine kurze Historie
DasUnternehmen Busch wurde von Ernst Busch im Jahre 1955 in Mannheim zunächst für die Herstellung und den Handel für Feuerwerkskörpern gegründet. Aufgrund zunehmend strengerer gesetzlicher Vorschriften mußte man diese Tätigkeit nach 3 Jahren jedoch aufgeben. Im Jahr 1957, nach dem Firmenumzug nach Viernheim, begann das Unternehmen, Kunststoffartikel zu produzieren. Das erste eigene Produkt wurde auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 1958 präsentiert – das Flugzeugmodell ME 109. Aus immer neuen Ideen entstanden schnell weitere Produkte: Tiefgezogene Landschaftsteile, Streumaterial, Sand und Kieselsteinchen, eine Miniatur-Wasserpumpe, Schiffsmodelle, H0-Straßenlampen und das H0-Freileitungssystem waren die ersten Modellbahnzubehör-Artikel.
Busch heute
Heute ist die Firma Busch in der Modellbaubranche für ihre originalgetreuen und realistischen Produkte bekannt, welche Ihre Anlage authentisch wirken lassen. Dazu tragen außerdem die verschiedensten Landschaftselemente bei.
Busch bei Modellbahn Union
In unserem umfassenden Sortiment finden Sie neben zahlreichen Automodellen und Gebäuden des Herstellers Busch weiteres Zubehör wie Anlagensteuerung, Laternen, Bäume, Straßengestaltung und Figuren. Zudem sind in unserem Online-Shop Bau- und Klebstoffe, Ersatzteile und Kataloge für Ihre Busch Welt erhältlich.
Besonderes von Busch: Die Feldbahn
Die Feldbahn ist eine komplette Busch Neuheit und bietet Ihnen ein ganzes System mit Loks, Wagen, Gleisen, Brücken und Gebäuden im gängigen Maßstab 1:87. Sie ist kompatibel mit vorhandenen H0 Anlagen und kann diese attraktiv ergänzen und aufwerten. Mit innovativer Technik ziehen Ihre Bahnen auf dem Busch Feldbahngleissystem in absolut vorbildgetreuer und ruckelfreier Langsamfahrt durch Ihre Anlage.
Bei Busch sind nicht nur Profis und Sammler bestens aufgehoben. Mit den Busch Startersets finden auch Einsteiger ihren Weg in die Modelleisenbahnwelt.
Gebäude, Autos und weitere Modelle, die Ihre Welt beleben
Was wäre Ihre Modellbauwelt ohne passende Gebäude und Fahrzeuge? Erbauen Sie mithilfe von Busch Gebäuden einen originalgetreuen Bauernhof mit detaillierten Kleintierställen, Scheunen und Traktoren. Stellen Sie Ihren eigenen Marktplatz auf und füllen Sie ihn mit Obst und Gemüseständen, an denen Ihre Busch Figuren ihren wöchentlichen Einkauf vornehmen können. Taxisäulen, Polizei- und Feuerwehrstationen, Imbissbuden und Fußgängerunterführungen bringen das Kleinstadtleben auch in Ihre Modellbahnwelt. Die Straßen Ihrer eigenen Welt können von verschiedensten und realistischen Automodellen wie Pkws, Lkws und Rettungsfahrzeugen befahren werden.
Schaffen Sie Ihre eigene Modellbahnwelt mit authentischen Bodenbelägen und Begrünung
Bodenbeläge und Begrünung tragen maßgeblich zum Gelingen eines realistischen Gesamteindrucks bei. Gestalten Sie Ihre Landschaft mit Grünanlagen: Naturgetreue Bäume und blühende Hecken schmücken Ihre erbaute Welt mit hellen und kräftigen Farben. Realistische Waldwege können durch einen Laubwald führen, Feldwege vorbei an Getreide- und Kornfeldern. Beim Hersteller Busch haben Sie eine umfassende Auswahl, um Ihre Welt zu dekorieren und zu personalisieren.
Häufige Fragen zu Busch Modellbau
Aus welchem Material bestehen die Produkte von Busch?
Die Busch Produkte bestehen zum Großteil aus hochwertigem und robustem Kunststoff. Realistische Gebäudemodelle entstehen durch die Verwendung eines Materialmixes aus Echtholz, natürlichen Modellbaumaterialien und Kunststoff. Für die vorbildgetreue Schotterung von allen Gleisen wird beispielsweise Busch Gleisschotterband verwendet. Ein doppelseitiges, selbstklebendes Schaumstoffband dient zur Befestigung der Schienen, die mit der beigefügten Schottermischung eingeschottert werden.
In welchem Maßstab werden die Modelle angeboten?
Modelle von Busch werden in den Spurweiten H0 1:87, Spur 0 1:45, Spur TT 1:120 und Spur Z 1:220 angeboten.
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