Trix T22666 Elektrolok Re 421 SBB mfx Sound H0

Artikel-Nr.:  Trix-T22666
Elektrolok Re 421 SBB mfx Sound - Bild 1
Elektrolok Re 421 SBB mfx Sound - Bild 2
Elektrolok Re 421 SBB mfx Sound - Bild 1Elektrolok Re 421 SBB mfx Sound - Bild 2
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  • Beschreibung
Hersteller
Trix
Spurweite
Spur H0 16,5mm
Stromversorgung
Gleichstrom DC
Produktart
Elektrolokomotive
Technik & Modellinformationen
Motor ja
Schwungmasse ja
Haftreifen ja
Kupplungen NEM 362 Kupplungsaufnahme, KKK, Märklin Kurzkupplungen
Licht 3-Licht Spitzensignal & 2 Schlusslichter, mit Fahrtrichtung wechselnd, Lichtwechsel nach Schweizer Vorbild
Inneneinrichtung Führerstand
Innenbeleuchtung Führerstand
Betriebsnummer Re 421 379-9
Länge (mm) 171
Maßstab 1:87
Altershinweis nicht geeignet unter 14 Jahren
Digital & Sound
Digital Sound ab Werk
Land
Schweiz SBB
Epoche
Epoche VI

Modell: Spur H0 Gleichstrom. Mit Digital-Decoder und umfangreichen Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse, zentral eingebaut. 4 Achsen über Kardan angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 1 weißes Schlusslicht (Schweizer Lichtwechsel) konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung umschaltbar bei Solofahrt auf 1 rotes Schlusslicht bzw. 2 rote Schlusslichter bei Solofahrt in Deutschland. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils separat digital abschaltbar. Wenn Spitzensignal an beiden Lokseiten abgeschaltet ist, dann beidseitige Funktion des Doppel-A-Lichtes als rotes Nothalt-Signal. Fernscheinwerfer, Führerstandsbeleuchtung und Maschinenraumbeleuchtung jeweils separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Angesetzte Griffstangen aus Metall. Kupplungen gegen beiliegende Frontschürzen austauschbar.

Vorbild: Elektrolokomotive Re 421 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Geschäftsbereich SBB Cargo. Blaue Sonderbeklebung zur Elektrifizierung der Strecke Zürich-München in 2021. Lok-Betriebsnummer Re 421 379-9. Betriebszustand 2020. <br>
Ein Großprojekt findet 2020 seinen Abschluss. Die Elektrifizierung des Allgäu beschäftigt die Deutsche Bahn seit langem und sollte dieses Jahr mit dem großen Teilabschnitt von Geltendorf nach Lindau abgeschlossen werden. Damit können die internationalen Züge zwischen den Metropolen Zürich und München ab 2021 endlich durchgehend elektrisch betrieben werden. Die Fahrzeit reduziert sich von fast 5 auf unter 3,5 Stunden. Seit Anfang des Jahres wirbt die SBB nun mit der Re 421 379 in dunkelblauem Outfit für die neue Ära. Die Lok fährt täglich auf der Strecke zwischen Zürich und Lindau. Anlass genug diesen Farbtupfer innerhalb der Re 4/4 II-Familie auch als Modell vorzustellen.
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Die wechselvolle Geschichte von Trix spiegelt auch ein Stück Wirtschaftsgeschichte in Deutschland wider. Zusammenschlüsse und Übernahmen brachten immer wieder neue Besitzverhältnisse und Produktschwerpunkte. Dennoch kamen aus dem Hause Trix Entwicklungen, die zu den Meilensteinen der Modelleisenbahn zählten.
Ursprung war die 1838 gegründete Firma J. Hafner, danach die Vereinigten Spielwarenfabriken Andreas Förtner und J. Hafners Nachf. AG, die anfangs Zinnfiguren und dann auch Blechspielwaren produzierte. Zu den späteren Besitzern gehörte unter anderem Stephan Bing, der 1928 das Wissen für die Modelleisenbahn einbrachte.
Nach ersten antriebslosen Rollmodellen im Maßstab 1:180 kam 1964 Minitrix auf den Markt, die elektrische Modellbahn für die Spur N. Im gleichen Jahr erschien auch Trix International, das Zweileiter-Gleichstromsystem nach NEM. Die Trix Express-Modelle wurden nun parallel auch für International angeboten. Schon 1973 kam mit Trix e.m.s. die elektronische Mehrzugsteuerung. Trix e.m.s. verdoppelte die Möglichkeiten, Züge individuell zu steuern - beispielsweise konnten bei Trix Express mit Oberleitung sechs Lokomotiven unabhängig voneinander fahren.
1983 begann mit Selectrix das digitale Zeitalter. Die Vielzugsteuerung mit Mikroprozessor-Elektronik ist normkompatibel und läßt sich auch für andere Spurweiten und Marken einsetzen. Selectrix löste schließlich das e.m.s.-System ab.
Die Odyssee der Eigentumsverhältnisse fand ihr gutes Ende, als Trix 1997 von Märklin übernommen und Tochtergesellschaft der Märklin Holding wurde. Der Zusammenschluss der beiden Traditionshersteller verspricht eine kontinuierliche weitere Entwicklung, bei der Trix alle Vorteile und Kompetenz für Gleichstrombahnen in N und H0 umsetzen kann.
Das aktuelle Sortiment umfasst die Produktmarken Minitrix, Trix H0 (ehemals International), Express und Selectrix. Bereits seit 1978 kooperiert Trix mit Märklin bei Projekten wie zum Beispiel dem König-Ludwig-Zug und dem Kaiserzug Wilhelm II.
Gewiefte Modellbahner erkennen ein Trix-Modell, ohne auf die Marke zu schauen. "Typisch Trix" heißt es dann, was in der Regel als Kompliment gemeint ist. Tatsächlich hat die Marke ein Image, das für N und H0 gleichermaßen gilt und sich durch Epochentreue, liebevolle Detaillierung und lupenreine Bedruckungen auszeichnet.
Als Nürnberger Unternehmen haben wir uns besonders der barocken Pracht der Länderbahnen, speziell derjenigen Bayerns, angenommen. Dabei beschränken wir uns nicht etwa auf einige Parademodelle. Wer seine Anlage einer bestimmten Zeit widmet, kann komplette Reise- und Güterzüge epochengetreu zusammenstellen. Vom Glaskasten bis zur eleganten S 2/5 stehen geeignete Lokomotiven zur Auswahl.
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