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Märklin 39912 Dampflok Challenger 3969 UP mfx+ Sound H0

Artikel-Nr.:  Marklin-39912
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ehemaliger UVP:2)
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Hersteller: Märklin
Märklin
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Dreileiter Wechselstrom Digital Sound

Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Geräuschfunktionen. Unterschiedliche Betriebsgeräusche wie Kohle und Wasser nachfüllen oder Geräusche vom Öffnen und Schließen von Schiebefenster und Lüftungsklappe am Führerstand zusätzlich digital schaltbar. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 6 Achsen angetrieben. Haftreifen. Kurvengängiges Gelenkfahrwerk. Boxpok-Räder. Stirnlampe an Lok und Tender, Nummerntafeln/Markerlights mit wartungsfreien warmweißen Leuchtdioden (LED) beleuchtet. 2 Rauchsätze (7226) nachrüstbar, Kontakte ständig betriebsbereit. Spitzensignal und Rauchsatzkontakt konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstandsbeleuchtung und Nummerntafeln/Markerlights separat digital schaltbar. Leistungsfähiger Lautsprecher im Tender. Stirnseitig Kupplungsimitation im Normschacht am Schienenräumer einsteckbar. Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Dampfleitungen am vorderen Treibgestell schwenkbar mit den Zylindern geführt. Angesetzte Griffstangen aus Metall. Viele weitere angesetzte Einzelheiten. Lokführer- und Heizer-Figur im Führerstand. Länge über Kupplungen 42,5 cm. Lieferung in Holzkassette.

Hinweise zum Betrieb: Die Lokomotive kann auf Bogengleisen ab Radius 360 mm eingesetzt werden, wir empfehlen jedoch größere Radien. Bedingt durch den Überhang des langen Kessels, müssen Signale, Oberleitungsmasten, Brückengeländer, Tunnelportale u. ä. einen ausreichenden Abstand zum Gleisbogen einhalten. Für das hohe Gewicht der Lokomotive muss das Gleis stabil befestigt sein. Drehscheibe und Schiebebühne können nur in Durchfahrtsstellung befahren werden. Products bearing "Union Pacific" are made under trademark license from the Union Pacific Railroad Company.

Vorbild: Schwere US-Güterzug-Dampflokomotive Klasse 3900 "Challenger", der Union Pacific Railroad (UP), mit Kohlen-Schlepptender. Lok-Betriebsnummer 3969. Betriebszustand der 1950er Jahre.

Die Dampfloks des Typs „Challenger“ feierten ihre Geburtsstunde bei der Union Pacific Railroad (UP). Mitte der 1930er Jahre erkannten UP-Chefingenieur Arthur H. Fetter und Otto Jabelmann (UP-Superintendent für Lokomotiven), dass schwerere Zuglasten mit höheren Geschwindigkeiten mit den vorhandenen Dampfloks nicht mehr entsprechend befördert werden konnten. Vor allem sollte der Güterverkehr auf den 0,82 %-Steigungen in Wyoming beschleunigt werden. In Zusammenarbeit mit der American Locomotive Company (ALCO) entwickelten die beiden UP-Ingenieure eine Gelenkdampflok „Articulated“ mit der Radsatzfolge (2'C)C2'h4. Sie entsprach zwar der Mallet-Bauweise, arbeite jedoch nicht nach dem Verbundprinzip sondern mit einfacher Dampfdehnung auf jeden Antriebsradsatz. Der erste Prototyp mit der Nr. 3900 ging am 25. August 1936 in Council Bluffs, Iowa, in Betrieb. Die Lok besaß die neueste Dampftechnologie jener Zeit, einschließlich Rollenlager an allen Lauf und Tenderradsätzen, einen großzügig dimensionierten Kessel sowie eine entsprechend angepasste Verbrennungskammer. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 mph (112,65 km/h) wies sie folgende Hauptdaten auf: Kesseldruck 17,93 atü; vier Zylinder (558,8 x 812,8 mm); Treibraddurchmesser 1.752,6 mm (Boxpokräder); Rostfläche 10,05 m²; Heizfläche 499 m²; Überhitzer 151,1 m²; Gewicht der Lok 256,5 t; Reibungsgewicht 175 t; Semi-Vanderbilt-Tender mit zwei dreiachsigen Drehgestellen. Ihre erste Bewährungsprobe bildete die Bespannung eines schweren Güterzuges von Ogden (Utah) nach Green River (Wyoming) mit Bewältigung der Steigungen des Wasatch-Gebirges. Um die Leistungsfähigkeit der Maschine zu testen, beschlossen die UP-Offiziellen, die Lok ohne Unterstützung laufen zu lassen. Diese Fahrt absolvierte die 3900 mit Bravour und so erklärte Fetter, dass die neue Konstruktion problemlos die Herausforderung („met the challenge“) erfüllt hätte. So blieb der Name „Challenger“ an der Lok hängen. Bis 1937 stellte die UP dann mit drei Lieferungen insgesamt 40 Exemplare mit den Nr. 3900-3939 (ab 1944: 3800-3839) in Dienst, wobei die 3934-3939 gleich nach der Anlieferung auf Ölfeuerung umgebaut wurden und weitere in den nächsten Jahren folgten. 1942-1944 stockte die UP mit 65 „Challengern“ (3930-3949, 3950-3969 und 3975-3999) ihren Bestand weiter auf. Mit vielen von den „Big Boys“ übernommenen Verbesserungen (z.B. leistungsfähigerer Kessel, Rollenlager an allen Radsätzen, vergrößertes Führerhaus) bezeichnete sie man nun als „schwere“ Challenger im Gegensatz zu den „leichten“ Challengern der Jahre 1936/37. 1945 wurden die 3975-3984 auf Ölfeuerung umgestellt, 1952 folgten die 3930/31/32/34/37/38/43/44. Sie erhielten im gleichen Jahr die neuen Nummern 3700–3707, während die 3975–3984 in 3708–3717 umgezeichnet wurden. Zogen die Challenger anfangs vor allem Güterzüge über die Steigungen des Wasatch-Gebirges und des Sherman Hill, sah man sie nach Indienstnahme der noch leistungsfähigeren Big Boys im gesamte UP-System in Kalifornien, Nebraska, Oregon, Utah und Wyoming. Ferner waren sie zeitweise auch vor Reisezügen zu finden wie den gleichnamigen „Challenger Streamlinern“ zwischen Chicago und Kalifornien. Mit schneller Verdieselung nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die letzten „Challenger“ 1959 aus den Dienst. Lediglich zwei blieben erhalten: die 3977 als Denkmal in North Platte (Nebraska) und die derzeit nicht betriebsfähige, ebenfalls auf Ölfeuerung umgebaute 3985 als Museumslok der UP.

Spurweite
Spur H0 16,5mm
Stromversorgung
Wechselstrom AC
Produktart
Dampflokomotive
Technik & Modellinformationen
Schwungmasse ja
Haftreifen ja
Kupplungen Märklin Kurzkupplungen
Licht Lichtwechsel nach kanadischem & US Vorbild
Innenbeleuchtung Führerstand
Rauchgenerator nachrüstbar
Betriebsnummer 3969
Maßstab 1:87
Digital & Sound
Digital Sound ab Werk
Land
USA & Kanada UP
Epoche
Epoche III
Für diesen Artikel gibt es auch Zubehör
Rauchsatz Durchmesser 5mm
Artikel-Nr.: Marklin-7226
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Märklin
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Im Jahr 2009 feierte Märklin sein 150-jähriges Bestehen. Aus einem anfänglich recht breiten Spielwaren-Sortiment konzentrierte sich das Angebot im Laufe der Zeit jedoch auf die Herstellung von elektrischen Eisenbahnen in unterschiedlichen Spurweiten. Die hervoragende Qualität der Produkte ließ den Namen Märklin weltweit zum Synonym für die Modelleisenbahn werden. Auch heute noch ist der Werkstoff Metall wesentliches Element bei der Herstellung von Lokomotiven, die dadurch neben ihrer sprichwörtlichen Zuverlässigkeit und Leistungsstärke zusätzlich an Wertigkeit gewinnen.

Märklin H0: In dieser Spurweite im Maßstab 1:87 wird der überwiegende Teil der Märklin Produkte gefertigt. Durch die große Betriebssicherheit des Märklin H0-Dreileiter-Wechselstromsystems hat Märklin mit dazu beigetragen, diese Spurweite zur am weitesten verbreiteten weltweit werden zu lassen. Schon seit dem Jahr 2000 sind alle Märklin H0-Lokomotiven serienmäßig digital steuerbar.

Märklin Spur Z: Nicht nur bei beengten Platzverhältnissen entscheiden sich Modellbahner für die Spur Z im Maßstab 1:220. In Europa ist Märklin der einzige Großserienhersteller der Spur Z, die neben passionierten Anlagenbauern auch Sammler anspricht.