Busch 12181 H0f Feldbahn Diesellok Gmeinder 15/18 offen

Artikel-Nr.:  Busch-12181
H0f Feldbahn Diesellok Gmeinder 15/18 offen - Bild 1
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  • Beschreibung

Modell:
Offene Ausführung. Gehäuse professionell »gealtert«. Mit sitzendem Feldbahnlokführer. Achsfolge B. Länge: ca. 35 mm.  
Die Lokmodelle gibt es wie beim Vorbild als Varianten mit offenem und geschlossenem Führerhaus. Angetrieben werden die kleinen Loks durch einen 3 Volt Mikropräzisionsmotor mit Getriebeuntersetzung für vorbildgetreue Langsamfahrt und starke Zugkraft. Durch einen eingebauten Magneten wird der Anpressdruck der Lok auf die metallunterlegten Schmalspurgleise erhöht und damit eine sichere Stromaufnahme von den Schienen und ruckelfreie Langsamfahrt gewährleistet. Die Loks haben auf der Rückseite des Führerhauses einen Kupplungszapfen zur realistischen Zugbildung sowie eine Magnetkupplung zum Betrieb mit Loren und Wagen aus dem Busch-Grubenbahnsortiment. Wie im Original können mit der Feldbahnlok kleinste Gleisradien (bis 100 mm) befahren werden. Sie kann aufgrund der kompakten Bauweise und des geringen Platzbedarfes auch sehr gut zur Dioramengestaltung und Ergänzung von vorhandenen Modellbahnanlagen eingesetzt werden. 
 
Vorbild:
Die Feldbahnlok entspricht einem Typ, der in diesem Bauprinzip ab Mitte der zwanziger Jahre von der badischen Firma Gmeinder gefertigt wurde. Die Lokomotive wurde in hohen Stückzahlen bis in die fünfziger Jahre produziert, und ist aufgrund ihrer Robustheit teilweise noch heute im Einsatz. Das Vorbild der Feldbahnlokomotive ist entsprechend ihrer PS-Leistung mit »Gmeinder 15/18« bezeichnet (15 PS Dauerleistung/ 18 PS kurzfristige Leistung) und wird über einen Dieselmotor mit Dreiganggetriebe und Kettenantrieb mit einer Maximalgeschwindigkeit von 12 km/h angetrieben. Die Spurweite beträgt 600 mm.

Hersteller
Busch
Spurweite
Spur H0f 6,5 mm
Produktart
Diesellokomotive
Technik & Modellinformationen
Stromversorgung 3 V Gleichstrom DC
Motor ja
Maßstab 1:87
Land
Deutschland
Epoche
Epoche III
Epoche IV
Die Firma Busch wurde mit Vertrag vom 1.10.1955 von der Familie Ernst Busch in Mannheim gegründet. Gegenstand des Unternehmens war zunächst die Herstellung und der Handel mit pyrotechnischen Artikeln (Feuerwerkskörper).
Nachdem die gesetzlichen Vorschriften immer strenger wurden und immer größere behördliche Auflagen gemacht wurden, beschloss man 1957 das Feuerwerksgeschäft aufzugeben. Die Firma wurde nach Viernheim verlegt und es sollten von jetzt an Kunststoffartikel hergestellt werden. Es wurde eine Spritzgussmaschine angeschafft und die Produktion von Eierlöffeln und Teilen für Nähmaschinen für Fremdfirmen aufgenommen.
Auf der Spielwarenmesse 1958 in Nürnberg hatte die Firma Busch ihren ersten Messestand und das erste Produkt: Ein Flugzeugmodell - die ME 109 - wurde präsentiert. Gleichzeitig wurden zwei weitere Flugzeuge angekündigt, die noch in der Entwicklungsphase waren.
Man suchte nach neuen Produktideen. Zubehör für elektrische Modelleisenbahnen war die gefundene Marktlücke. Tiefgezogene Landschaftsteile (1960), Streumaterial, Sand und Kieselsteinchen, eine Miniatur-Wasserpumpe, Schiffsmodelle, H0-Straßenlampen und das H0-Freileitungssystem waren die ersten Modellbahn-Zubehör-Artikel. Kurze Zeit später (1962) kamen die ersten elektrostatisch beflockten Geländeteile und Geländeteppiche mit richtiger Grasimitation. Schon 1965 wurden bei Busch realistisch aussehende Modellbäume produziert bei denen die Stämme und Äste in der modernen Spritzgusstechnik hergestellt wurden. 1966 wurde diese Technik verfeinert und "Super-Modell-Bäume" angeboten, die aus bis zu 8 Einzelspritzlingen bestanden.
Mit Wirkung vom 1.1.1966 konnte sich Herr Hans Vallen (seit 1956 bei der Firma Busch für Einkauf, Produktentwicklung und Verkauf zuständig) an der Firma beteiligen. Die Produktlinie Modellbahn-Zubehör wurde zügig ausgebaut. Hit der Spielwarenmesse 1971 war Toporama, die naturgetreue Modellbahnlandschaft von der Rolle. Ein Artikel, der in den folgenden Jahren (auch in Zusammenarbeit mit Modellbahnherstellern) sehr erfolgreich verkauft wurde. 1975 schied die Familie Busch aus der Firma aus, sie wurde komplett von der Familie Vallen übernommen.
1971 wurde ein eigenes Grundstück in der Heidelberger Straße erworben. Im Sommer 1973 wurde das erste eigene Fabrikgebäude bezogen.
Neben den Modellbahn-Zubehör-Artikeln wurden ab 1972 weitere Produktlinien aufgebaut: Auf der Spielwarenmesse wurde ein Kasperle-Theater aus Kunststoff, Segelflugzeugmodelle und das erste Recorder- und Cassetten-Programm für Kinder präsentiert. 1975 kamen Tippigolf - ein Tisch-Minigolfspiel - und 3-D Poster neu ins Programm. 1976 kamen elektronische Experimentierkästen hinzu. Davon abgeleitet wurden 1977 die ersten Micro-Elektronik-Artikel für die Modellbahn auf den Markt gebracht. Höhepunkt dieser Entwicklung war dann 1981 die Vorstellung des Experimentier-Computers Microtronic.
Aber auch im nichttechnischen Bereich tat sich einiges. 1976 präsentierte BUSCH das damals größte Märchen- und Abenteuerprogramm für Kinder auf Schallplatten und Cassetten mit über 250 Titeln.
1994 wurde die in Konkurs gegangene Firma Praliné mit ihrem Modellautoprogramm übernommen. Nach einer kompletten Neuorganisation des Betriebes, Qualitätsverbesserungen in allen Bereichen und Überarbeitung des Gesamtsortiments, wurden ab Sommer ’94 die ersten "Busch Automodelle 1:87" ausgeliefert. Busch Automodelle und der größte Teil des Modellbau-Programms werden heute im eigenen Zweigbetrieb in Schönheide (Erzgebirge, Sachsen) hergestellt. Neben einem eigenen Werkzeugbau, Kunststoffspritzgießerei, Druckerei befindet sich dort seit 2008 auch eine moderne Laser-Cut-Abteilung. 
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